KW 40: Angriff auf Ungarns Banken und Telekom, Cyberruhe zwischen Russland und Amerika, Sicherheits-Update für Foxit Reader

NACHRICHTEN

Angriff auf Ungarns Banken und Telekom: In ungarischen Banken und der Telekom kam es zu massiven Störungen. Sie waren Ziel eines massiven DDoS-Angriffs. So mussten einigen Finanzinstitute Teile ihrer Dienste zwischenzeitlich einstellen. Das Netz der Telekom war teilweise wegen des erhöhten Datenverkehrsaufkommens überlastet und daher nicht erreichbar.
heise.de

Cyberruhe zwischen Russland und Amerika: Der russische Präsident Wladimir Putin hat Amerika kurz vor der Präsidentschaftswahl eine Zusammenarbeit bei der Internetsicherheit vorgeschlagen. Man wolle an einer neuen Zusammenarbeit im Bereich der internationalen Informationssicherheit (IIS) verhandeln, die eine gegenseitige Verpflichtung enthält, sich nicht in die Wahlen des jeweils anderen Staates einzumischen.
golem.de

Sicherheits-Update für Foxit Reader: Foxit Software schließt mit der neuen Version Foxit Reader 10.1 einige schwerwiegende Sicherheitslücken in seinem PDF-Tool. 13 der zum Teil gravierenden Schwachstellen wurden damit behoben. Außerdem ist in dem Update eine 3D-Plug-in als Beta-Version verfügbar.
pcwelt.de

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KI gegen Kinderpornographie: Niedersachsen und weitere Bundesländer wollen zur Bekämpfung der Kinderpornographie verstärkt auf künstliche Intelligenz setzen. Bereits acht Bundesländer setzten das System ein. Nicht nur Abbildungen von schwerem sexuellen Kindesmissbrauch soll verhindert werden, sondern auch Missbrauchsfälle sollen schneller ermittelt werden.
heise.de

Die Entstehung von gefälschter KI: Stewart Russell, Professor an der Universität von Kalifornien in Berkeley, erklärt, dass es ein Missverständnis darüber gebe, was KI wirklich ist. Dies habe nicht nur dazu geführt, dass falsche Informationen weitergegeben werden, sondern verstärke auch die Entstehung gefälschter KI. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen reiner Datenanalyse und künstlicher Intelligenz. Solche banalen Systeme werden in der Wissenschaft aber nicht als künstliche Intelligenz bezeichnet, so Russel.
sueddeutsche.de

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Blockchain – Ticker – Mit unserem wöchentlichen Newsletter versorgen wir Sie mit den wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Blockchain aus Technologie und Szene. blockchain-ticker.net

Huawei-Encoder: viele Sicherheitslücken golem.de
Cyber-Kriminalität: 35 Prozent der deutschen Nutzer stellen Anzeige heise.de
VPN-Dienst: Anonymität als Add-on ip-insider.de
KI-basierte Cybersicherheit: Dialog-Forum für Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung bigdata-insider.de

ZAHL DER WOCHE

Von 53 Prozent der 1.019 überprüften Unternehmen befanden sich sensible Firmendaten auf einschlägigen Plattformen.
t3n.de

HINTERGRUND

IT-Unsicherheiten im Unternehmen durch Nutzung beruflicher Email-Adressen zu privaten Zwecken: Immer mehr Arbeitnehmer verwendet ihre beruflichen Email-Adressen für private Zwecke und machen es für Cyberkriminelle zum Kinderspiel, um an sensible Daten heranzukommen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fand nun heraus, dass berufliche E-Mail-Adressen und Passwörter sich zahlreich im Darknet finden lassen. Der Verband warnt, dass es Kriminelle ein leichtes sei, diese Informationen zu kaufen, für verbrecherische Aktivitäten zu nutzen und Mitarbeiter sogar zu erpressen.
t3n.de

Kaffeemaschine verlangt Lösegeld: Fachmann Martin Hron vom Sicherheitssoftwarehersteller Avast hat das Missbrauchsrisiko von schlecht gesicherten, smarten Geräten à la Black-Mirrow bewiesen. Er konnte aufgrund fehlender Authentifizierung Befehle einer smarten Kaffeemaschine ausführen. Das reichte von der Anzeige beliebiger Nachrichten am Display bis hin zum Einschalten des Mahlwerks und Heizaggregats.
derstandard.de

ZITAT

“KI kann in der Cybersicherheit kann wesentlich dazu beitragen, auf aktuelle und zukünftige Bedrohungen in Wirtschaft und Gesellschaft geeignet zu reagieren. Eine Voraussetzung dafür ist, dass die Systeme und ihre Leistungen technisch bewertbar bleiben und spezifische Mindestanforderungen für unterschiedliche Branchen und Anwendungsfelder entwickelt werden.”
Prof. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie und ATHENE-Direktor.
bigdata-insider.de

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SICHER?

Mit der Hand bezahlen: Amazon hat ein Handflächenlesegerät entwickelt, mit dem Kunden an der Kasse von Amazon-Supermärkten ihre Hand übers Lesegerät halten und auf diese Weise ihren Einkauf bezahlen. Amazon One heißt die neue Technik und soll das Einkaufen vereinfachen. Bisher gibt es Amazon One in den Amazon-Go-Supermärkten.
golem.de

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