KW 4: USA: Strategiewechsel in Sachen Cyber Security, Japan veranstaltet die erste wettbewerbsfähige Talentsuche im Bereich Cybersicherheit, Wandel in der Datacenter-Landschaft

NACHRICHTEN

USA: Strategiewechsel in Sachen Cyber Security: Die Cybersicherheitslage der USA hat sich unter Trumps Regierung nicht wirklich verbessert: Zu hoch sind und waren die Angriffe gegen den öffentlichen und privaten Sektor. Der neue US-Präsident Joe Biden hat daher viel zu tun. Die Ära Trump wäre in Sachen Cyber Security das genaue Gegenteil von sicher gewesen: eher eine prekäre Mischung – gut für den Krieg, aber schlecht für die Privatsphäre, mit ein bisschen Desinformation als Zugabe, erklärt Andreas Müller, Regional Director bei Vectra AI.
infopoint-security.de

Japan veranstaltet die erste wettbewerbsfähige Talentsuche im Bereich Cybersicherheit: Japans Regierung sucht nach Talenten, um die digitale Verteidigung des Landes zu stärken. Auf dem Wettbewerb müssen die Teilnehmer ihr Verständnis von Cybersicherheit und ihre Fähigkeit in Bereichen wie Schwachstellen von Computersicherheitssystemen und Informationsanalyse unter Beweis stellen. Die Bedrohung durch Cyberangriffe habe zugenommen und werde von Tag zu Tag ausgefeilter, erklärte Japans Verteidigungsminister Nobuo Kishi am Freitag auf einer Pressekonferenzund. Es sei daher eine dringende Aufgabe, Fähigkeiten zu verbessern.
japantimes.co.jp

CISO befürchten Opfer von Cyberangriffen zu werden: Wie eine Umfrage unter Sicherheitsexperten zeigt, sind mehr als 60 Prozent besorgt, in diesem Jahr dem Risiko eines Angriffs ausgesetzt zu sein. Dieser Anteil steigt in den größten Organisationen auf fast 90 Proeznt. Mehr als 50 Prozent gaben an letztes Jahr in irgendeiner Form von Cyberangriffen betroffen gewesen zu sein. Die Umfrage enthüllte auch die größten Risikoquellen in den Augen der Sicherheitsexperten: 55 % gaben an, dass menschliches Versagen und mangelndes grundlegendes Sicherheitsbewusstsein die größten Risiken darstellen.
computerweekly.com

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Ihre Botschaft gut hörbar: Podcasts führen Ihren Siegeszug fort und bieten für Unternehmen, Medienhäuser und Privatpersonen eine neue Bandbreite an Möglichkeiten Menschen zu erreichen. In unserem Podcast-Studio in Berlin-Mitte können Sie Ihre eigenen Audio-Formate aufzeichnen. Gerne unterstützen wir Sie von der Konzeption bis zur Postproduktion und dem Vertrieb.
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Wandel in der Datacenter-Landschaft: Glasfaserverkabelung und intelligente Edge-Konzepte können helfen, die wachsende Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen und Echtzeitanalysen rund um KI-Algorithmen oder Predictive Maintenance zu meistern. Datacenter von Cloud-Anbieter steigen stetig. Mehr als 90 Prozent der CIOs wollen Antwort und Download-Zeiten verkürzen wie Studien zeigen. Für solche Forderungen braucht man hochperformante, strukturierte und echtzeitfähige Glasfasernetze.
datacenter-insider.de

Myriota liefert IoT-Dienste für Raumfahrtprojekt der australischen Regierung: Myriota will sich an dem neuen Satellitenprojekt „SASAT1 Space Services Mission“ der australischen Regierung beteiligen, um Weltraumdienste für Südaustralien zu liefern. Das 6,5 Millionen Dollar Projekt wurde vom südaustralischen Premierminister Steven Marshall angekündigt und repräsentiert eine neue Partnerschaft zwischen der südaustralischen Landesregierung und der Industrie. Myriota wird Weltraumdienste für das Internet der Dinge (IoT) für den neuen Kleinsatelliten bereitstellen. Ziel ist es nach der Inbetriebnahme die staatlichen Notfall-, Umwelt-, Wasserüberwachungs- und Buschfeuerbekämpfungsdienste zu verbessern und zu unterstützen.
satellitetoday.com

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Home-Office und Arbeitsrecht während der Pandemie – Kraft des Faktischen schlägt rechtliche Vorgaben? Was lange Zeit unmöglich schien, ist durch die Pandemie nun millionenfache Selbstverständlichkeit geworden: Arbeiten im Home-Office. Doch auch wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich überwiegend an die neuen Begebenheiten gewöhnt haben, bleiben eine Vielzahl rechtlicher Fragen offen: Können Arbeitnehmer zum Arbeiten von Zuhause gezwungen werden? Wer muss für Arbeitsmittel und Gesundheitsschutz aufkommen? Und welche Vorgaben gibt es beim Datenschutz im Home-Office? Deutschlands führende Steuerberatungsgruppe ETL klärt über diese und weitere Fragen auf.
youtube.com

Mittelstand: Vorsorge, Reaktion und Monitoring schützt Mittelständler cio.de
Cyber-Attacke: Pornografie im Online-Unterricht von Sechstklässlern rheinpfalz.de
Phishing-Attacken: Cyber-Kriminelle mit COVID-19-Phishing-Attacken gegen deutsche Unternehmen zdnet.de
5G: China fordert Schweden zur Kurskorrektur auf heise.de

ZAHL DER WOCHE

220 Millionen Datensätze wurden in Brasilien geklaut, einschließlich der vollständigen Namen, Geburtsdaten und Steuernummern (CPF).
heise.de

HINTERGRUND

Das Gleichgewicht von KI-Regulierung in der Politik: Projekte und Forschungen im Bereich der künstlichen Intelligenz gelten als Schlüsseltechnologie der Zukunft und werden daher immens gefördert. Dabei dürfe die Politik jedoch das Gefahrenpotenzial solcher Anwendungen nicht vernachlässigen, meint Medien- und Technikethikers Thilo Hagendorff. Programme können mit KI etwa aus Profilbildern von Menschen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf deren politische, sexuelle Orientierung oder Persönlichkeitsmerkmale schließen. In der Cyber Valley in Baden-Württemberg wurde daher Ethikbeirat (Public Advisory Board) gegründet, der Forscher*innn dabei hilft ethische und gesellschaftliche Fragen zu reflektieren. Der Beirat sei eine Besonderheit allerersten Ranges. Weltweit sei es das erste und einzige Mal, dass es so eine zivilgesellschaftliche Plattform gebe, erklärte Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts in Tübingen.
heise.de

Die größten Herausforderungen für die Cybersicherheit im Jahr 2021: Laut dem Global Risk Report 2021 des Weltwirtschaftsforums rangieren Cyberrisiken weiterhin unter den globalen Risiken. Die COVID-19-Pandemie hat die technologische Akzeptanz beschleunigt, jedoch auch Cyber-Schwachstellen und Unvorbereitetheit offengelegt. Weiterhin hat die Pandemie die technologischen Ungleichheiten innerhalb und zwischen Gesellschaften verschärft. Die Komplexität der Digitalisierung bedeutet, dass Regierungen verschiedene Angriffe bekämpfen und abwehren müssen – von „Fake News“, die Wahlen beeinflussen sollen, bis hin zu Cyberangriffen auf kritische Infrastrukturen. Angesichts dieser erhöhten Risiken müssen Entscheidungsträger berücksichtigen, dass Cybersicherheit vor allem eine nationale Sicherheitspriorität ist. Doch leider machen Cyber-Angreifer weder vor Ländergrenzen halt, noch halten sie sich an unterschiedliche Rechtsprechungen. Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre und des Datenschutzes sind notwendig, können aber auch zu fragmentierten führen. Weiterhin ist Ransomware die am schnellsten wachsende Cyberkriminalität und die COVID-19-Pandemie hat diese Bedrohung noch verschärft. Die strafrechtliche Verfolgung eines Cyber-Kriminellen liegt in den USA auf nur 0,05 Prozent.
weforum.org

ZITAT

„Wir haben eine laufende Kampagne identifiziert, die auf bestimmte Linux-Benutzer zielt. Der Akteur hinter dieser Kampagne ist ein sehr erfahrener Hacker und daher hochgefährlich.“
Christine Schönig, Regional Director Security Engineering CER, Office of the CTO, bei Check Point Software Technologies, warnt vor FreakOut-Cyber-Attacke auf Linux-Systemen.
infopoint-security.de

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livestreaming-berlin.tv – Social Distancing schränkt unsere sozialen Begegnungsräume ein. Um den Austausch untereinander zu fördern, braucht daher es digitale Alternativen. Wir unterstützen Sie dabei, Begegnungen online zu schaffen: mit virtuellen Konferenzen oder Event-Live-Streams bringen Sie den interkulturellen Austausch voran. Kommen wir in Kontakt! livestreaming-berlin.tv

SICHER?

Wegen DSGVO Verstoß muss Grindr 10 Millionen Euro Strafe zahlen: Die beliebte und weit verbreitete Dating-App für schwule und bisexuelle Männer sowie Transsexuelle, Grindr, wurde wegen Verstoßes gegen europäische Datenschutzbestimmung zu einer Geldstrafe in Höhe von zehn Millionen Euro verurteilt. Grindr teile persönliche Daten wie die Tatsache auf Grindr angemeldet zu sein sowie Profil- und Standortdaten. Datenschützer in Norwegen sind sich einig, dass Grindr dafür die Zustimmung der Nutzer benötige.
t3n.de

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