KW 03: Cyberangriff auf die DKB, Sicherheitslücke bei McDonald’s-App, Russische Hacker attackieren afrikanische Großbanken

NACHRICHTEN

Cyberangriff auf die DKB: Die Direktbank DKB ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dieser führte zu Störungen und Einschränkungen beim Online-Banking und dem Datenzugriff. Die Bank richtete sich via Twitter an die Kunden und erklärte, die Systeme infolge des Angriffs angepasst zu haben. Ein krimineller Hintergrund wird vermutet. Ein Datenabgriff sei allerdings nicht erfolgt.
netzwelt.de

Sicherheitslücke bei McDonald’s-App ermöglichte kostenlose Bestellungen: Wie nun bekannt geworden ist, entdeckten drei Hamburger Entwickler eine Sicherheitslücke bei McDonald’s. Sie konnten kostenlos Essen und Getränke bestellen – direkt über die App. Die Entwickler meldeten die Sicherheitslücke an McDonald’s – zunächst erfolgte keine Reaktion. Auch zwei Wochen nach dem Vorfall bestand noch immer die Möglichkeit kostenloses Essen zu bestellen. Erst nachdem die Entwickler sich beim Magazin Vice meldeten, reagierte McDonald’s.
wuv.de

Russische Hacker attackieren afrikanische Großbanken: Kaspersky, eines der führenden Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit, ließ verlauten, dass seit Beginn des Jahres eine Welle von Hacking-Versuchen auf die afrikanische Finanzinfrastruktur zu verbuchen sei. Dabei würde man Hunderte bis Tausende Cyberattacken auf Großbanken pro Tag messen. Versucht wurde, Kundendaten abzugreifen.
handelsblatt.com

USA bereiten sich auf iranische Cyber-Angriffe vor: Nachdem der Konflikt zwischen den USA und dem Iran infolge des Mordes an Offizier Qasem Soleimani verschärft hat, beobachten die US-Amerikaner die iranischen Cyber-Aktivitäten mit besonderer Vorsicht. In der vergangenen Woche wurden auf der Webseite der Behörde FDLP Fotomontagen des Präsidenten Donald Trump platziert. Zwar gehen Sicherheitsexperten davon aus, dass der Iran seine digitale Infrastruktur erst ausbauen muss, um tatsächlich gefährlich zu sein, doch von den bisherigen wöchentlichen Angriffen aus der Islamischen Republik zielt jeder sechste auf die USA ab.
faz.net

Elon Musk verlost Tesla bei Hacking-Wettbewerb: Tesla-Chef Elon Musk verlost ein Auto und bis zu eine Million Dollar Preisgeld, wenn beim Hacker-Wettbewerb “Pwn2Own” das Fahrzeug vollständig gehackt und kompromittiert werden kann. Der Wettbewerb findet seit 2007 statt und auch im vergangenen Jahr sorgte Musk für Schlagzeilen. Es dauerte lediglich drei Minuten bis das Tesla-Modell beim Wettbewerb gehackt wurde. Ob in diesem Jahr der Sicherheitsstandard höher ist, wird sich im März zeigen.
futurezone.de

Hacker legen Maschinenbauer in Belgien lahm: Der belgische Webmaschinenherstelle Picanol ist am Montag Opfer einer Cyberattacke geworden. Hacker legten alle Prozesse lahm und fordern Lösegeld. Bei dem Ransomware-Angriff handelt es sich um den größten der Art, den das Unternehmen erlebt hat. Bisher ist man nicht auf die Lösegeldforderung eingegangen, sondern kooperiert mit Polizei und Cyberexperten, um das richtige Vorgehen zu besprechen.
wn.de

Österreich: Cyberangriff auf Außenministerium: Spekulationen, Gerüchte, aber kaum Fakten derstandard.de
Datensicherheit: Daten-Backups im Tresor background.tagesspiegel.de
Angriff: Cyber-Angriff auf Koblenzer Unternehmen trojaner-info.de
Gefahr: Iranische Hackertruppe APT33: Die Cyber-Macht der Mullahs stern.de

ZAHL DER WOCHE

Laut „Allianz Risk Barometer 2020″ ist für 39 Prozent der Unternehmen weltweit der Cyberangriff das größte Betriebsrisiko. Damit ist Hacking auf Platz 1 der Untersuchung.
versicherungswirtschaft-heute.de

HINTERGRUND

Wie sicher ist WhatsApp?: Immer wieder werden Kettenbriefe per WhatsApp verschickt, die davor warnen, Kontakte nicht anzunehmen, da es sich dabei um einen “Virus” handle. Die Kettennachrichten sind in der Regel technisch nicht korrekt, beziehen sich auf falsche Quellen und dramatisieren – dennoch ist WhatsApp angreifbar. Malware ist ein realistisches Problem. WhatsApp hat in der Vergangenheit gravierende Sicherheitslücken gezeigt – u.a., dass Malware über einen Bildcode in GIFs verschickt werden kann oder dass bereits schädliche Sprachanrufe zu Problemen führen können – auch wenn man sie nicht annimmt. Nutzer sollten daher stets die letzte Version der App nutzen.
techbook.de

Wie die Uni Gießen nach dem Hacking-Angriff zurechtkam: Nachdem im Dezember eine Schadsoftware bei der Justus-Liebig-Universität gefunden wurde, schaltete man über Wochen alle Systeme ab. Die Studierenden hatten keinen Zugang zu E-Mails, digitalen Lehrmaterialien und ihrer Notenübersicht. Für die Studierenden war es dennoch nicht nur ein negatives Erlebnis – sie lernten zu improvisieren und wieder häufiger miteinander persönlich zu reden.
spiegel.de

ZITAT

“Wir erleben gerade einen in dieser Dimension noch nie da gewesenen Cyberangriff auf das Außenministerium, der die Spezialisten des Innenministeriums seit Tagen rund um die Uhr beschäftigt. Wir assistieren ab jetzt per Assistenzeinsatz dem Innenministerium in der Aufklärung und Abwehr dieses enormen Cyberangriffs.”
Österreichs Verteidigungsministerin Claudia Tanner zu den Cyberangriffen auf das Außenministerium.
orf.at

SICHER?

Britischer Hacker erbeutet 6 Euro im Lotto – und muss ins Gefängnis: Um Gewinne zu erbeuten, wollte ein Mann ein Großbritannien Nutzerkonten der Lotterie hacken. Die Marge fiel jedoch gering aus – lediglich sechs Euro konnte der Hacker erbeuten. Dafür muss er nun seine Strafe antreten – er wurde wegen Betruges zu neun Monaten Haft verurteilt.
heise.de

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