KW 49: Bericht zur Bedrohungsanalyse, Zwischen Terrorismus und IT-Security, Global DNS Threat Report: Anstieg von Attacken auf staatliche Einrichtungen

NACHRICHTEN

Bericht zur Bedrohungsanalyse: Nokias Bericht zur Bedrohungsanalyse hat ergeben, dass mangelhafte Schutzpraktiken und der Einsatz automatisierter Tools durch Cyberkriminelle den Anstieg von Cyberangriffen auf Geräte mit Internetanschluss verstärkt haben. Insbesondere Internet of Things (IoT)-Geräte machten laut Nokias Bericht etwa 33% aller infizierten Geräte aus. Damit hat sich die Zahl der infizierten Geräte im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.
cpomagazine.com

Zwischen Terrorismus und IT-Security: Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen der Polizei und Geheimdiensten Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation von Messengerdiensten möglich machen – trotz der gesellschaftsübergreifenden Proteste und Sicherheitsbedenken der IT-Branche. Mit dem „Draft Council Resolution on Encryption – Security through encryption and security despite encryption“ sollen „competent authorities“ auf geschützte Daten zugreifen können. Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung, steht den Plänen kritisch gegenüber: „Wer Verschlüsselungen aufweicht, schwächt die IT-Sicherheit insgesamt. Backdoors sind nicht dauerhaft kontrollierbar und zugleich eine Einladung an Cyberkriminelle und ausländische Nachrichtendienste.“ Auch Alexander Prehn vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung warnt vor Gefahren für die Demokratie.
security-insider.de

Global DNS Threat Report: Anstieg von Attacken auf staatliche Einrichtungen: Laut einer Studie von IDC und Netzwerksicherheitsspezialist EfficientIP wurden im letzten Jahr 78 Prozent der befragten staatlichen Einrichtungen Opfer von DNS (Domain Name System)-Angriffen. Der „2020 Global DNS Threat Report“ hat ebenfalls gezeigt, dass jede fünfte Regierungseinrichtung von mehr als zehn Cyber-Angriffen pro Jahr betroffen ist. Daher zeigt die zunehmende Digitalisierung eine höhere Anfälligkeit für Cyber-Attacken bei staatlichen Stellen.
egovernment-computing.de

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IT-Sicherheit im Homeoffice stärken: Remote-Working ist durch die Corona-Pandemie zum „New-Normal“ geworden. Zahllose Mitarbeiter arbeiten von zu Hause und das Sicherheitsrisiko wächst. Geräte müssen daher sicher gemacht werden. Doch nicht nur die Geräte, sondern auch die Arbeitnehmer müssen für Cyberattacken sensibilisiert werden. Homeoffice birgt auch die Gefahr so genannte “Social Engineering” – Attacken. Emails mit einem scheinbar vertrauenswürdigen aber gefälschten Absender können bestimmte Verhaltensweisen hervorrufen und Mitarbeiter zu einem für den Arbeitgeber nachteiligen Verhalten bewegen.
tagesschau.de

Neues US-Gesetz verpflichtet zu mehr IT-Sicherheit: Der US-Kongress verbessert die Sicherheit des Internets der Dinge: Der „IoT Cybersecurity Amendment Act of 2020“ ist die rechtliche Grundlage, die durch strengere Beschaffungskriterien sowohl die Sicherheit beim Internet der Dinge (IoT) stärken als auch zu mehr Transparenz bei IT-Sicherheit führen soll. Sichere Entwicklung, Identitätsmanagement, Patching und Konfigurationsmanagement könnten künftig für Unternehmen und Privatpersonen verbesserten Geräte hinsichtlich ihrer IT-Sicherheit führen.
heise.de

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Cybercrime: Europol beleuchtet die „dunkle Seite“ der Künstlichen Intelligenz heise.de
BND-Gesetz: Ausspähen unter Freunden wird legalisiert und ausgeweitet netzpolitik.org
Cyberbunker-Prozess: Richter fordert mehr Beweise von Ermittlern golem.de
IT-Sicherheit 2021: Das sind die Security-Trends für den Channel it-business.de

HINTERGRUND

Forscher beklagt Mangel an Trainingsdaten aus Deutschland: Bei einer Online-Debatte zum Thema Künstliche Intelligenz in der Medizin beklagte der Forscher Christoph Lippert, der am Hasso-Plattner-Institut Potsdam tätig ist, die Tatsache, dass nur wenige Trainingsdaten für Algorithmen aus Deutschland stammen. „Wir würden gern mehr hier machen“, so Plattner. Jedoch sei es „einfach immer deutlich schwerer, mit deutschen Daten zu arbeiten“. Im Gegensatz zu großen Firmen fehlten Plattner und seinem Team die Zeit und die Ressourcen, um sich mit der Regulatorik in Deutschland auseinanderzusetzen. Gerade beim Thema Gesundheit, sei der deutsche Datenschutz wichtig, widerspricht Petra Ritter, Leiterin der Gehirnsimulation The Virtual Brain an der Berliner Charité. Dieser stelle sicher, dass „die Rechte und Freiheiten der Versuchspersonen mit berücksichtigt werden“.
heise.de

Hacker zielen mit aktualisierter Malware auf MacOS-User: Eine neu entdeckte Form von Malware zielt auf Apple MacOS-Benutzer in einer Kampagne ab, die nach Ansicht von Forschern mit einer von den Nationalstaaten unterstützten Hacking-Aktion zusammenhängt. Die Kampagne wurde von Cybersicherheitsanalysten detailliert untersucht. Sie wird mit OceanLotus – auch bekannt als APT32 – in Verbindung gebracht, einer Hackergruppe, von der angenommen wird, dass sie Verbindungen zur vietnamesischen Regierung hat.
zdnet.com

ZITAT

„Überwachungsmaßnahmen, die wir heute für Behörden schaffen und einer Bundesregierung anvertrauen, sind nur eine Wahl davon entfernt, von weniger demokratischen Parteien genutzt zu werden. Darüber hinaus ist fest damit zu rechnen, dass Befugnisse, die heute für schwerste Straftaten eingeführt werden, später auch für weitere Zwecke zur Anwendung kommen.“
Alexander Prehn vom FIfF warnt vor EU-Instrumenten zur Terrorismusbekämpfung
security-insider.de

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SICHER?

Drogenkartelle rekrutieren Nachwuchs über TikTok: Immer mehr Videos über das Leben als Mitglied von mexikanischen Drogenkartellen tauchen auf dem Videoportal TikTok auf: stapelweise Geld, vergoldete Waffen, Ketten behangene Männer, gepimpte Autos und natürlich hübsche Frauen so weit das Auge reicht. Unter „Cartel TikTok“ sind die Videos zu finden und scheinen dem Anwerben neuer Gangmitglieder zu dienen. Viele amerikanisch-mexikanische Jugendliche würden so Einblicke in das Leben in Mexiko zu erlangen – aber eben aus sicherer Distanz.
futurezone.at

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