KW 33: Cybersicherheits-Audits für Unternehmen, Reform des Datenschutzrechts, Härteres Vorgehen der Internetkriminalität

NACHRICHTEN

Cybersicherheits-audits für Unternehmen: Um die Sicherheit eines Unternehmens aufrechtzuerhalten, sowohl digital als auch physisch, benötigt man modernes Datenmanagement. Es reicht nicht Cybersicherheitslösungen über Standard-Risikobewertungen zu pflegen. Die Cybersicherheitsbewertung spielt eine entscheidende Rolle, beim Wie und Warum man bestimmte Technologien in einem Unternehmen einsetzt. Mit einem Selbstaudit können Sicherheitsstandards selbst festgelegt werden. Ein Audit zeigt, ob implementierte Cybersicherheitslösungen auch externen Vorschriften entsprechen und legt eventuelle Lücken in den Sicherheitsmaßnahmen offen.
it-daily.net

Reform des Datenschutzrechts: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) soll die digitalen Rechte der Bürger stärken. Doch auch zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten treffen viele Regelungen überwiegend auf Skepsis. Für den Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände Steffen Kampeter stiftet die DSGVO für Verwirrung und Unsicherheit. Daher plant die Bundesregierung eine Reform des Datenschutzrechts. Hierfür sollen unter anderem auch nervige Cookie-Hinweise pauschal bestätigt werden können.
handelsblatt.com

Großteil deutscher Sender kümmern sich wenig um Datenschutz ihrer Nutzer: 48 deutsche Sender mit HbbTV-Angebot wurden in einer Studie hinsichtlich ihres Datenschutzversprechens analysiert. 81 Prozent der deutschen Sender habe kein Consent Tool in ihren Mediatheken vorhanden. Mit dessen Implementierung können rechtskonforme Cookie-Einwilligungen eingeholt werden. Acht von 29 der untersuchten Privatsendern haben ein Consent Tool integriert. Bei den 19 öffentlich-rechtlichen Sendern sei nur bei Arte ein solches Tool zu finden.
digitalfernsehen.de

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Twitter droht hohe Geldstrafe: Twitter hat bekannt gegeben, dass dem Unternehmen eine potenzielle Geldstrafe von mehr als hundert Millionen Dollar droht. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Federal Trade Commission (FTC), die glaubt, dass das Unternehmen gegen eine Einverständniserklärung aus dem Jahr 2011 verstoßen habe, indem es Daten, die von Nutzern zur Verfügung gestellt wurden, zu Sicherheitszwecken verwendet hat, um sie mit Werbung gezielt anzusprechen.
techcrunch.com

Zieht TikTok nach Irland? Ein Rechenzentrum im Wert von 420 Millionen Euro soll in Irland gebaut werden. Dies gab der chinesische Konzern Bytedance, das Unternehmen hinter Tiktok, bekannt. Ab 2022 sollen die Daten aller europäischen Nutzer dann im Rechenzentrum gespeichert werden.
businessinsider.de

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Blockchain – Ticker – Mit unserem wöchentlichen Newsletter versorgen wir Sie mit den wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Blockchain aus Technologie und Szene. blockchain-ticker.net

Verbreitung von Falschmeldungen: Desinformation sind absichtlich irreführend channelfutures.com
Twitter: hat eine neue Sicherheitslücke entdeckt digitalinformationworld.com
Android: Android-Telefone sind von Hackerangriffen bedroht 91mobiles.com
Russland: Hacking-Strategien zur Erreichung von Zielen für Regierung und Energiesektor cshub.com

ZAHL DER WOCHE

40 Prozent der weltweiten Android-Telefone sind aufgrund der Qualcomm-Schwachstelle von Hackerangriffen bedroht
91mobiles.com

HINTERGRUND

KI-Cyberangriffe könnten zunehmen: Das Unternehmen Vectra AZ warnt vor einer Zunahme von Cyberangriffen, die durch Künstliche Intelligenz unterstützt werden. So seien beispielsweise bei der Generierung von natürlicher Sprache “überraschende Fortschritte” erzielt worden. In Zukunft könnte KI möglicherweise lernen, wann ein Opfer besonders angreifbar ist. Dieses Wissen könnte für eine sogenannte Spear-Phishing-Kampagne genutzt werden, bei der ein Ziel davon überzeugt werden soll, einen schädlichen Link anzuklicken oder andere Interaktionen auszuführen. Die Ki-gestützten Angriffe erfordern dabei deutlich weniger Aufwand als herkömmliche Kampagnen.
it-daily.net

Härteres Vorgehen der Internetkriminalität: Unionspolitiker fordern in einem Eckpunktepapier zum Digitalstrafrecht, dass Straftaten im Internet härter geahndet werden sollen. Die “Kriminalitätsentwicklung” steige stetig, bekräftigt auch das BKA und geht von einem großen Dunkelfeld im Bereich Cybercrime aus. Fraktionsvize Thorsten Frei (CDU) und der Sprecher der Fraktion für Recht und Verbraucherschutz, Jan-Marco Luczak, fordern auch einen neuen Straftatbestand für das Betreiben von Online-Handelsplattformen etwa zum Angebot verbotener Waffen im Darknet. Auch befürworten sie eine intensivere “Online-Durchsuchung” und “Quellen-TKÜ”. Mit Online-Durchsuchungen können Daten vom Computer, Smartphones und anderen IT-Geräte ausgelesen werden können. Mit der Telekommunikationsüberwachung können Chats und Sprachnachrichten abgehört werden, die verschlüsselt versendet wurden.
com-magazin.de

ZITAT

“In dem Maß, in dem sich unser aller Leben aus der realen in die digitale Welt verlagert, steigt auch die Gefahr, Opfer digital begangener Straftaten zu werden.”
Fraktionsvize Thorsten Frei der CDU zum Eckpunktepapier.
com-magazin.de

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SICHER?

Millionen von IoT-Geräten sind zu leicht zu hacken: Sicherheitsexperte Paul Marrapese hat sich zwei Jahre mit Peer-to-Peer-Protokollen (P2P) auseinandergesetzt, die der direkten Verbindung zwischen dem jeweiligen Gerät und einem Client, also beispielsweise der App zum Abruf der Kamerabilder, dienen. Er kam zu dem Ergebnis, dass IoT-Geräte bequem zu missbrauchende P2P-Protokolle verwendeten und es Kriminellen vereinfacht, Kamera-Feeds abzugreifen und IoT-Botnetze aufzubauen.
heise.de

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