KW 25: Extreme Networks kündigt unbegrenzte Datenlaufzeit an, Bund will Funklöcher beseitigen, Offizielles Statement zu mutmaßlichen Hackerangriffen auf Wirecard-Kritiker

NACHRICHTEN

Extreme Networks kündigt unbegrenzte Datenlaufzeit an: ExtremeCloud IQ stellt ab dem 1. Juli seinen Kunden „unbegrenzte Daten“ zur Verfügung und will damit neue Standards setzen. Die langfristige Speicherung und Nutzung von Netzwerkdaten könne Entscheidungsprozesse und die unternehmerische Flexibilität verbessern. Mit diesem Vorhaben sei es das erste Netzwerkunternehmen, das uneingeschränkte Datenspeicherung anbiete. Im Einklang der DSGVO behalten alle Kunden weiterhin die Möglichkeit jederzeit ihre Daten zu löschen.
cloudcomputing-insider.de

Bund will Funklöcher beseitigen: Die Regierung will mit 1,1 Milliarden Euro bundesweit an bis zu 5.000 Standorten Funklöcher schließen. Man habe erkannt, wie notwendig die flächendeckende Verfügbarkeit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur ist, auch um die Herausforderungen der Coronakrise zu bewältigen. Eine Finanzzusage soll es heute seitens des Bundes bei dem Treffen des für digitale Infrastruktur zuständigen Ministers Andreas Scheuer (CSU) mit Vertretern von Ländern, Kommunen und Netzbetreibern geben.
t3n.de

Offizielles Statement zu mutmaßlichen Hackerangriffen auf Wirecard-Kritiker: Bereits am 10 Juni bestritt der Anbieter von digitalen Zahlungsdienstleistungen Wirecard, Kontakt zu einer Hackergruppe aus Indien gehabt zu haben. Nun bekräftigte Wirecard einmal mehr, dass der Zatarra Report 2016 mit zahlreichen Falschaussagen Aufsehen erregt hätte und der Konzern zu keinem Zeitpunkt in direktem oder indirektem Kontakt zu einer Hackergruppe aus Indien gestanden habe. Durch Pishing Attacken seien unter anderem kritische Informationen abgefangen worden und so in fremde Systeme eingebrochen worden.
it-times.de

Volkswagen beginnt mit Verkauf des E-Auto-Heimladesystems: Volkswagen will das Laden eines E-Autos mit dem Heimladesystem vereinfachen. Ziel sei es ein E-Autos gleichermaßen einfach und selbstverständlich wie ein Smartphone aufzuladen. Das Heimladesystem kann in acht europäischen Ländern bestellt werden und ist neben dem ID.3 und der ID. Familie auch für alle anderen Elektroautos mit Typ-2-Stecker einsetzbar.
it-times.de

Mit WhatsApp Pay einfach im Chat bezahlen: Instant Messenger Dienst Whatsapp startete am 15. Juni 20 in Brasilien mit der digitalen Zahlungsmöglichkeiten für Privatpersonen und Kleinunternehmen. Ohne den Chat zu verlassen sich Geldbeträge nun versenden oder empfangen. Vielen Kleinunternehmen werde der Einstieg in die digitale Wirtschaft erleichtert und ermögliche ihnen neue Wachstumsgelegenheiten. Die digitalen Zahlungen via WhatsApp basieren dabei auf der Facebook Pay Plattform des Social Media Giganten. Wann die Funktion global verfügbar sein wird, steht noch nicht fest.
chip.de

Kleiner Punkt, große Wirkung: Ein einfacher Punkt in der URL eines beliebigen Youtube-Videos schaltet die vorgeschaltete Werbung komplett ab: Fügt man hinter dem .com der Youtube-URL einen weiteren Punkt hinzu, ist Youtube komplett werbefrei. Dasselbe gilt für verschiedene Paywalls großer Zeitungen wie etwa Washington Post oder Wired. Der Grund liegt in der fehlenden Normalisierung der URL durch die betroffenen Webserver. Der Eingriff funktioniert browserunabhängig. Wichtig dabei ist der Zugriff auf die URL, weshalb es innerhalb der Youtube-App keine entsprechende Möglichkeit gibt.
t3n.de

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AI&I vTalk mit Stephanie Hare:In der dritten Ausgabe des “AI&I” vTalks wird die Forscherin Stephanie Hare darüber sprechen, ob und inwieweit uns Big Data und KI-basierte Technologien während, aber auch nach der Pandemie unterstützen oder hindern. Interessierte, die sich an der Diskussion beteiligen und Fragen an Stephanie Hare stellen möchten, sind dazu eingeladen am Donnerstag, 18. Juni 2020 ab 17.00 Uhr den “AI&I” vTalk den Youtube-Kanal des Vodafone-Instituts zu besuchen.

Corona-App: Was sie kann und wie sie funktioniert t3n.de
Gesetz gegen Hasskriminalität im Netz soll verabschiedet werden: Das Gesetz gegen Hasskriminalität im Internet trifft auf viel Kritik spiegel.de
4,7 Gbit/s über 5G und LTE: Netzwerkausrüster Nokia meldet einen 5G-Geschwindigkeitsweltrekord ip-insider.de
iPhone als Autoschlüssel: Unterstützte Fahrzeuge können künftig digital in der Wallet-App hinterlegt werden heise.de

ZAHL DER WOCHE

Weniger als ein Drittel deutscher Unternehmen (29 Prozent) tauscht Informationen elektronisch aus
industry-of-things.de

HINTERGRUND

Abhören via Lichtanalyse: Schallwellen, die auf einer Glühlampe auftreffen, sorgen für Veränderungen im abgestrahlten Licht, die sich auswerten lassen. Die Auswertung ist der gesprochene Text. Forscher nennen dieses Abhörverfahren Lamphone und es kann über eine Distanz von 25 Metern realisiert werden. Das Abhören via Lichtanalyse funktioniert allerdings nur, wenn der Angreifer eine direkte Sichtverbindung zur Glühbirne hat. Schon ein Lampenschirm macht das Abhören auf diesem Weg unmöglich.
heise.de

Microsoft verkauft keine Gesichtserkennungssoftware mehr an Polizei: Nachdem Amazon und IBM bekräftigten, keine Techniken zur Gesichtserkennung an Strafverfolger in den USA zu verkaufen, steigt nun auch nun auch Microsoft aus dem Geschäft aus. Amazon und hatte bereits die Versorgung der Polizei mit der Gesichtserkennungssoftware “Rekognition” für ein Jahr ausgesetzt. Solange es kein Bundesgesetz zur Regulierung von Gesichtserkennungstechnologien verabschiedet werde, werde die Technik auch an keine Polizeibehörde gegeben, so Microsofts Chefanwalt Brad Smith. Die Kritik verstärkte sich in den USA am breiten Einsatz von Gesichtserkennung, da vor allem die Überwachung von Menschen und die Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen möglich ist.
zdnet.de, cio.de

ZITAT

“Hass und Hetze im Netz haben ein unerträgliches Maß angenommen. Hanau hat gezeigt, dass der Schritt von Wort zu Tat oft nicht weit ist.”
Der SPD-Abgeordnete Johannes Fechner hat das geplante Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität begrüßt.
heise.de

Corona-App: Contact-Tracing per Bluetooth anfällig für False Positives: Die Corona-App könne zwar auf einer ländlich geprägten Insel funktionieren, nicht aber in einer Großstadt mit hoher Bevölkerungsdichte, so die stellvertretende Bürgermeisterin von London Fiona Twycross. In einem Hochhaus kann eine Tracing-App ein Signal aus einer benachbarten Wohnung empfangen und es als direkten Kontakt auslegen, selbst wenn kein direkter Kontakt bestand. Die Konsequenz wäre eine Welle von False Positives. Das Problem läge darin, dass Signalstärke von Bluetooth durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden könne, die wiederum keine Rückschlüsse auf die eigentliche Reichweite oder gar den Abstand zwischen zwei Geräten zulassen. Auch wurde dies durch eine irische Studie belegt. Bluetooth könne Barrieren oder Hindernisse nicht effektiv abschätzen, bestätigte auch Aidan Fitzpatrick, CEO von Reincubate, dessen Unternehmen die britische Contact-Tracing-App analysierte.
zdnet.de

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